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Ortsfamilienbuch Blumenthal (kath.)

Dieses Ortsfamilienbuch wurde bereits vor etlichen Jahren erstellt, jetzt erteilte das Bistumsarchiv Hildesheim dankenswerterweise die Genehmigung, es online zu setzen.

Es beinhaltet die Zeiträume Taufen 1854-1885, Trauungen 1854-1906 und Bestattungen 1856-1906.

Seit kurzem sind die Kirchenbücher der St.-Marien-Pfarrgemeinde in Bremen-Blumenthal online einsehbar unter http://data.matricula-online.eu/de/deutschland/hildesheim/bremen-blumenthal-st-marien/ - dort Taufen 1854-1904, Trauungen 1854-1919 und Beerdigungen 1856-1917. Entsprechend wird das Ortsfamilienbuch noch ergänzt.

Eine große Bitte habe ich an die Benutzer – wenn Sie Ergänzungen zu den genannten Personen und Familien geben können oder Lese- und Schreibfehler entdecken, auch bei den Ortsangaben, so teilen Sie mir diese bitte mit.

Uta Bothe


Bremen-Blumenthal

Blumenthal, der nördlichste Stadtteil Bremens, liegt an der Weser und grenzt im Norden an die niedersächsische Gemeinde Schwanewede, im Südosten an den Stadtteil Vegesack. Blumenthal setzt sich zusammen aus den Ortsteilen Blumenthal, Lüssum, Bockhorn, Rönnebeck, Farge und Rekum.

Erste Erwähnung Bockhorns 1032 (Borchhorn), Rekum 1300 (Reken), Blumenthal 1305 (Blomendal) und Lüssum 1492 (Lusen). Im 13. Jahrhundert siedelten Schiffbauer, Kahnschiffer und Fischer auf dem hohen Geestrücken der Weser. Gleichzeitig bauten die Ritter von Oumünde die erste Burg Blomendal auf dem Burgberg oberhalb des Auetals.

Mit der Industrialisierung und der Gründung der Bremer Wollkämmerei AG im Jahre 1883 verwandelte sich der ländliche Ort Blumenthal grundlegend. Waren bei Aufnahme der Produktion am 11. September 1884 noch 150 Arbeiter beschäftigt, waren es 1896 bereits 2.000 und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu 5.000 – angeworben in Polen, Schlesien, Ost- und Westpreußen. Neben Bevölkerungsanstieg und damit verbunden Wohnungsbau, dem Bau von Schulen, Kirchen und Krankenhaus kam die allgemeine Stromversorgung, ein Bahnanschluss und Straßenbeleuchtung.

Neben mehreren evangelisch-reformierten oder –lutherischen Kirchengemeinden befindet sich die katholische Pfarrei St.-Marien in Blumenthal.

Chronik der frühen kath. Pfarrgemeinde St.-Marien in Blumenthal

Bereits im Jahre 1430 soll in Blumenthal die erste katholische Kapelle errichtet worden sein, diese ging dann bei der Reformation in Bremen um 1522 in den Besitz der evangelischen Kirche über.

Nachdem über einen längeren Zeitraum dann wieder katholische Familien in Blumenthal und den Nachbargemeinden siedelten, wurden ab 1850 periodisch von Geistlichen aus Bremen im Haus der Geschwister Montag in Rönnebeck Gottesdienste abgehalten.

Der Gründungstag für die „Katholische Mission Blumenthal“ ist der 16. April 1854, am 9. Mai wird das erste Paar getraut und am 4. Juni findet die erste Taufe statt – in den Kirchenbüchern festgehalten von dem Missionar Carl Wilhelm Nürnberg. Er führte die Gemeinde mit unvorstellbarem Elan und außergewöhnlicher Weitsicht, unterrichtete die Kinder und sammelte Geld für den geplanten Ankauf eines Kirchengrundstücks und den Bau einer Kirche. Bereits 1855 wurden zwei Grundstücke gekauft und 1858 eine kleine Kirche im neugotischen Baustil mit winzigem Türmchen auf dem Dach erstellt. Am 21. November 1859 wird die Mission zur Pfarre erhoben.

Dank der unermüdlichen Sammlung von Geldern aus den verschiedensten Quellen gelang dem Nachfolger von Carl Wilhelm Nürnberg, dem Pfarrer Karl Keller, während seiner Amtszeit die Erweiterung des Kirchengebäudes in Blumenthal im Jahre 1892 – erforderlich durch die mit der Industrialisierung verbundene Zunahme katholischer Bewohner – die Errichtung einer Kirche in Grohn und der Auf- und Ausbau der katholischen Schulen in Blumenthal und Grohn. Am 1. April 1912 wurde er im Alter von 75 Jahre in den Ruhestand versetzt.

Anhand einer Volkszählung im Jahr 1910 wurde festgestellt, dass im Kreis Blumenthal 6.917 katholische Christen lebten. 1911 kam Kaplan Spohr als Pfarradministrator nach Blumenthal und kaufte noch im selben Jahr ein Grundstück für die Anlegung eines neuen Friedhofs. 1912 übernahm Pfarrer Karl Vollmer sein Amt und setzte die Aufbauarbeit seiner Vorgänger fort. Im Laufe der folgenden Jahre wurden Gebetsräume, Kapellen oder Kirchen für die katholischen Gläubigen in den angrenzenden Dörfern und Ortschaften errichtet.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Uta Bothe