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Ortsfamilienbuch Brensbach

St Markus Kirche in Brensbach 01 Das in bevorzugter Lage des oberen Gersprenztales liegende Brensbach gehört sicher zu den ältesten Dorfgründungen in dieser Region. Urkundlich erwähnt wird Brensbach erstmals in einem undatierten Nachtrag des Codex Eberhard, den berufene Historiker in der erste Hälfte des 13. Jahrhunderts einordnen. Ab 1257 werden Angehörige des Adelsgeschlechtes von Brensbach ohne Hinweis auf Eigenbesitz in Brensbach genannt. Wenn sich für das wappenführende Geschlecht mit den drei Ringen im Schrägrechtsbalken für diese Zeit auch kein Eigenbesitz in Brensbach nachweisen lässt, kann man doch davon ausgehen, dass die Herren von Brensbach, von denen sich einige Ritter nannten, vormals zu den Dorfherren von Brensbach gehörten. Der spätere Marktflecken Brensbach begegnet uns ab Anfang des 16. Jahrhunderts als Fuldisches Lehen, das sich die Landgrafen von Hessen-Darmstadt mit den Schenken und späteren Grafen zu Erbach unter der Landeshoheit von Kurpfalz und Hessen-Darmstadt teilten.
Hessen-Darmstadt und Kurpfalz ließen ihre Hoheitsrechtre von einem gemeinsamen bestellten Oberschultheiß wahrnehmen, der in die Zent Groß-Umstadt eingebunden war.
Da sich die Landgrafen von Hessen-Darmstadt und die Grafen zu Erbach Brensbach je zu Hälfte als Lehen teilten, bestellten beide Herrschaftshäuser je einen Dorfschultheiß. Der Landgräfliche war dem zu Hessen-Darmstadt gehörigen Amt Lichtenberg, der Gräfliche dem zu Erbach gehörigen Amt Reichenberg unterstellt.
Der Ort wurde genannt 1335 Brensbach, 1367 als Brenspach, 1399 Brenspaeh, 1425 Brenspach, 1436 Bremßpach, 1547 Brenßbach.  Ab 1806 gehört Brensbach zum Großherzogtum Hessen, 1816-1937 zum Freistaat Hessen-Darmstadt etc.
Von 1832 an gehörte Brensbach zum Kreis Dieburg wurde durch der Gebietsreform im Bundesland Hessen am 1. August 1972 Wersau, Höllerbach, Nieder-Kainsbach und Wallbach in die Gemeinde Brensbach eingegliedert und wechselte dabei zum Odenwaldkreis.
 Die Brensbacher Kirche steht auffallend und herausragend auf einem Hügel, durch eine Ringmauer geschützt wird sie zur Kirchenburg, wie oft in fränkischen Siedlungen. Innerhalb dieser Mauer stand vormals eine romanische, kleine Kirche, deren Fundamente vor eineigen Jahren beim Einbau einer Heizung in die Kirche teilweise freigelegt wurden.
Die spätgotische Pseudobasilika weist einen fast quadratischem Grundriß auf. Ältester Bauteil ist der im Westen vorgelagerte quadratische Turm (1503) mit Spitzhelm. Die unter dem Patronat der Erbacher Schenken errichtete Kirche wurde St. Markus geweiht und ist ein bemerkenswert einheitliches Beispiel fränkisch-schwäbischer Spätgotik... Der sterngewölbte Chor weist deutliche Entsprechungen zum Chor der Kirche in Fränkisch-Crumbach (1485) auf.
Seit der Reformation ist Brensbach fast ausschließlich lutherisch. Die ältesten Taufen im Kirchenbuch stammen aus dem Jahr 1646, die erste Ehe ist 1653 eingetragen und die Beerdigungen wurden ab 1655 verzeichnet.

Quellen: weitere Quellen:


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf