Banner
Home GenWiki Zeitschrift Regional Datenbanken DigiBib DES Software Mailinglisten Forum Vereine Links Hilfen/FAQs
GEDBAS FOKO GOV OFBs Adressbücher Familienanzeigen Grabsteine Totenzettel Verlustlisten 1. WK Literatur Metasuche

Home > Datenbanken > Ortsfamilienbücher > Freckenfeld

Spacer Spacer
:: Wappen

 
:: Funktionen
Pfeil Gesamtliste der Familiennamen
Pfeil Geburtsorte auswärtiger Personen
Pfeil Sterbeorte weggezogener Personen
 
:: Sprachen
English English
Dansk Dansk
Español Español
Francais Francais
Magyar Magyar
Lietuviškai Lietuviškai
Nederlands Nederlands
Polski Polski
Româneşte Româneşte
Русский Русский
Svenska Svenska
Slovenčina Slovenčina
Norsk Norsk

Ortsfamilienbuch Freckenfeld

Der „Familienkundliche Gesprächskreis der Volkshochschule Kandel“ hat im Frühjahr 2008 das „Ortsfamilienbuch Freckenfeld“ fertig gestellt (ISBN: 978-3-938031-51-3). Herausgeber ist die VHS Kandel e.V.

Freckenfeld ist ein Ort, der bis zur Napoleonischen Zeit Teil der Herrschaft Guttenberg, ein Erbgut der Grafen von Leiningen, war. Ab 1379 führten die Grafen von Leiningen und der Kurfürst von der Pfalz die Herrschaft gemeinschaftlich. Im Dreißigjährigen Krieg wird Freckenfeld mehrfach von den Truppen der kath. Liga (unter Spinola) und den kaiserlich-bayerischen Armee (unter Tilly) besetzt. Die jeweiligen Armeen rauben, plündern, brandschatzen und morden. Viele Bürger fliehen. Außerdem grassiert die Pest. Nach diesem verheerenden Krieg kamen einige der Geflohenen wieder zurück, aber es kamen auch Schweizern und französischen Glaubensflüchtlinge. Der französische König Ludwig XIV übernahm 1685 die Oberhoheit über die Herrschaft Guttenberg. Freckenfeld gehörte zur Subdelegation Weißenburg, franz. Provinz Elsaß. Der Kurfürst und der Herzog von Zweibrücken waren 'nur noch' Nutznießer (der Steuern und Abgaben). Die Veldenz'sche Hälfte der Herrschaft Guttenberg mit dem Ort Freckenfeld kam 1733 lt. Erbvertrag an Herzog Christian III von Zweibrücken. Damit endete die lästige gemeinsame Regierung. Die Oberhoheit der franz. Krone blieb. Zu diesem Zeitpunkt beginnen die lutherischen Kirchenbücher. Die Katholiken wurden in den Nachbargemeinden Schaidt oder Kandel geführt. Mit Beginn der französischen Revolution 1789 wurde die Herrschaft Guttenberg aufgelöst und in die französischen Republik eingegliedert, dann in das napoleonische Kaiserreich. Die napoleonische Verwaltung setzte Bürgermeister ein und führte ab 1793 Standesamtsakten. Die bisherigen guttenbergischen Dörfer werden 1815 zu Österreich geschlagen und 1816 im Tausch mit Tirol bayerisch und somit Besitz der Wittelsbacher. Zusammen mit anderen Orten gehörten sie zum Oberamt Germersheim. 1945 wurde Freckenfeld rheinland-pfälzisch; seit 1973 gehört Freckenfeld zur Verbandsgemeinde Kandel.

Der Vorspann des gedruckten OFB Freckenfeld enthält statistische Auswertungen über Geburten, Sterbefälle, der Familiengröße, dem Lebensalter und dem Heiratsalter. Das OFB ist durch Register für Familiennamen, Geburts-, Heirats- und Sterbeorte, Berufe und verwendete Quellen erschlossen. Das Buch enthält Bilder von Bürgern, die im Buch genannt sind.

Die dem Buch zu Grunde liegende Datenbank und der Ausdruck wurden mit GenProfi in der Version 4 erstellt.
Für Ergänzungen sind die Autoren dankbar

Werner Esser, Ute Keppel
Werner.Esser.Kandel@t-online.de


:: Weitere Links
Pfeil Bundesland Rheinland-Pfalz
Pfeil Kreis Germersheim
Pfeil Freckenfeld im genealogischen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Genealogische Literatur Freckenfeld
Pfeil Offizielle Homepage
Pfeil Freckenfeld in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Freckenfeld
Pfeil Meine Stadt: Freckenfeld
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Werner Esser