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Ortsfamilienbuch Hammelbach und Grasellenbach

Dieses Online-OFB basiert auf dem 2012 erschienenen Familienbuch Hammelbach / Grasellenbach von Gunnar Kohl, der zwischenzeitlich leider verstarb und Heiner Wolf, Brensbach. Alle ihm zugetragenen Änderungen und Ergänzungen hat Heiner Wolf eingearbeitet.

Aus dem Buch:

Einleitung
Die Gemeinde Grasellenbach entstand in ihrer heutigen Form am 31. Dezember 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der zuvor selbständigen Gemeinden Hammelbach, Gras-Ellenbach und Wahlen. Am 1. August 1972 vergrößerte sich Grasellenbach durch die gesetzlich verfügte Eingliederung der Gemeinden Litzelbachund Scharbach.
Hammelbach und Grasellenbach waren schon einmal im Mittelalter bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zusammengefasst gewesen in der Kurpfälzischen ,,Aicher Cent". Die Cent – eine Verwaltungseinrichtung ähnlich einer heutigen Gemeinde – trug den Namen Aicher oder Hammelbacher Cent nach dem Standort der Gerichtsstätte an der „Gefehlten Aiche". Die Ersterwähnung des Ortsteiles Hammelbach geht auf das Jahr 795 zurück, während Grasellenbach im Jahre 1324 seine Ersterwähnung findet. Die Zugehörigkeit der Orte zur Kurpfalz beziehungsweise zu Kurmainz währte bis zum Jahre 1802. Danach kamen die Gemeinden durch den Reichsdeputationshauptschluss zum Großherzogtum Hessen.
Zwischen 1556 und 1560 wurde unter dem Pfälzer Kurfürsten Friedrich III. die Reformation in der Pfalz durchgeführt und die reformierte Kirchengemeinde von Hammelbach erhielt die Zentkirche -die heutige Kapellenruine- als Eigentum. Bis 1750 war Hammelbach ein Filial von Wald-Michelbach. Im Jahr 1743 erreichten es die reformierten Gemeinsleute von Hammelbach und Grasellenbach, dass die Hammelbacher Schulstelle mit einem Theologen besetzt wurde, der den Befehl erhielt, neben seinem Schuldienst als Pfarrvicarius dem Pfarrer zu Wald-Michelbach in den beiden Orten im Predigen, Verrichtung der Casualien und "cura animarum vicariando" zu assistieren. Im Jahre 1750 wurde dann in Hammelbach eine Pfarrei errichtet und ihr Grasellenbach als Filial beigegeben. Dem bei der Errichtung der Pfarrei von Seiten der Hammelbacher geäußerten Wunsch, dass ihrer Pfarrei auch die Orte Ober-Scharbach, Unter-Scharbach und Wahlen eingepfarrt werden möchten, konnte nicht stattgegeben werden, weil diese Orte sich die Umpfarrung "verbeten" hatten.
Die Evangelischen bauten 1712 eine kleine Holzkirche in Hammelbach. Als die Holzkirche baufällig war, wurde im Jahre 1802 unter Pfarrer Theodor Gottier, die heutige Kirche als Steinbau in schlichter Form als Hallenkirchen im frühklassizistischen Stil errichtet. Es wurde bewusst auf einen Turm verzichtet.

Hammelbach im Wandel der Zeit
Aus den ursprünglichen Handwerker- und Bauerndörfern wurden im 19. Jahrhundert durch die Blütephase der Buntsandsteinverarbeitung aufstrebende Gemeinden. Weiterer Wohlstand setzte durch den einsetzenden Fremdenverkehr im 20. Jahrhundert ein.

Pfarrer zu Hammelbach
Die Kollatur der Pfarrei Hammelbach stand den Kurfürsten von der Pfalz zu.
Als Pfarrvikar und Schulmeister wirkte in der Zeit von 1744 bis 1751 in Hammelbach:

  • Georg Eberhard Heddaeus von Lindenfels

Als Pfarrer wirkten in Hammelbach:

  1. Wolfgang Ludwig Wilkens von Neckar-Gemünd, 1751 - 1752 Pfarrer in Hammelbach
  2. Johann Gottfried Bender, 1752 - 1767 Pfarrer in Hammelbach
  3. Johann Friedrich Bender von Ziegelhausen, 1767 - 1773 Pfarrer in Hammelbach
  4. Johann Peter Stöß von Mannheim, 1773 - 1786 Pfarrer in Hammelbach
  5. Hieronymus Spitz von Osthofen, 1786 - 1800 Pfarrer in Hammelbach
  6. Theodor Gottier von Lachen, 1800 - 1809 Pfarrer in Hammelbach
  7. Ludwig Keim von Pirmasens, 1809 - 1816 Pfarrer in Hammelbach
  8. Johannes Scherer von Worms, 1817 - 1826 Pfarrer in Hammelbach
  9. Eduard Keim von Darmstadt, 1827 - 1836 Pfarrer in Hammelbach
  10. Friedrich Ludwig Ritter von Gimbsheim, 1836 - 1843 Pfarrer in Hammelbach
  11. Wilhelm Bus von Gambach, 1850 - 1895 Pfarrer in Hammelbach
  12. Florus Bus von Hammelbach, 1896 - 1911 Pfarrer in Hammelbach
  13. Erich Winkler von Frankfurt, ab 1913 Pfarrer in Hammelbach

Historische Namensformen

  • Hamelbach (1392)
  • Hammelbach (1585)
  • Hammelspach (1721)
     
  • Grasenbach (16. Jahrhundert)
  • Großelmbach (1613)
  • Graßelmbach (1613)
  • Gros-Ellenbach (1786)

Quellen für diese Seite:

  • Kohl, Gunnar; Wolf, Heinrich; Hrsg: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e.V. (HfV): „Familienbuch Hammelbach / Grasellenbach", Darmstadt, 2012
  • „Hammelbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13104> (Stand: 16.10.2018)
  • „Gras-Ellenbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13091> (Stand: 16.10.2018)

 




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf