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Ortsfamilienbuch Hohenbodman

„Hohenbodman ist ein Dorf an der Hochflächenkante über dem steilen Abfall zum Aachtobel.“ So beschreibt das Landesarchiv BW den Ort. Man mag hinzusetzten „mit wunderschönem Blick auf den Bodensee.“

Der zeitliche Rahmen von 1700 bis 1900 wird vorgegeben einmal durch das Vorhandensein von Kirchenbüchern anderseits durch den Datenschutz.
Ausgewertet wurden einerseits die Standesbücher von 1810 bis 1869 der Gemeinden Hohenbodman und Owingen; die Einträge der Jahre 1843-50 sind seltsamerweise im Owinger Standesbuch:

  • Staatsarchiv Freiburg: Standesbücher 1810-1869, Amtsgericht Überlingen, Gemeinde Hohenbodman
    https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/plink.php?f=5-495772&a=fb
    ebenda: Gemeinde Owingen
    https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/plink.php?f=5-495809&a=fb
  • Daneben die Kirchenbücher der katholischen Pfarrei Owingen.
    Hohenbodman war über den gesamten Zeitraum Filialort von Owingen/Pfaffenhofen, bis 1821 zur Diözese Konstanz, danach zu Freiburg gehörig. Die Kirchenbücher beginnen erst im Jahr 1701. Offensichtlich sind frühere Aufzeichnungen einem Brand zum Opfer gefallen. Es existieren einige angekohlte Seiten aus den Jahren 1630 und 1665. Aber auch die vorhandenen Bücher sind nicht gerade benutzerfreundlich; es fehlen die Ehen 1745-48 und 1752-58 bei den Todeseinträgen die Jahre 1706-13 und 1746-49; zudem sind die Seiten nicht immer chronologisch richtig eingebunden. Ganz abgesehen, dass die Lesbarkeit an einigen Stellen gegen Null  tendiert:
  • Erzbischöfliches Archiv Freiburg – Mikrofilm-Nr. 936349:  Kirchenbuch Pfarrei Owingen - Taufen, Heiraten, Tote 1701-1749
  • Katholisches Pfarramt Owingen (Baden): Taufbuch Pfarrei Owingen1749-1777
    ebenda: Taufbuch Pfarrei Owingen 1778-1844
    ebenda: Ehebuch Pfarrei Owingen 1749-1842
    ebenda: Totenbuch Pfarrei Owingen 1749-1821
    ebenda: Familienregister Pfarrei Owingen ca  1870-1930
    ebenda: Familienregister Hohenbodman ca 1770-1890
    ebenda: Tauf-, Ehe- und Sterbbuch Hohenbodman 1867-1943

Ausschmückung im Kirchenbuch Hohenbodman
Ausschmückung im Kirchenbuch Hohenbodman

Die Familiennamen wurden an der neusten Schreibweise ausgerichtet. Aufgenommen wurden neben den direkt betroffenen Personen auch deren Vorfahren, auch wenn sie nicht im Ort wohnten. Dies erscheint aus genealogischer Sicht einfach sinnvoll.

Die Landeshoheit für Hohenbodman lag bis 1789 bei dem Hause Fürstenberg, ging dann auf die freie Reichsstadt Überlingen über; ab 1803 gehörte man zum Großherzogtum Baden.

Hohenbodman war bis 1803 Sitz der gleichnamigen Vogtei der Stadt Überlingen. Bis 1971 selbständige Gemeinde im Landkreis Überlingen. Seitdem Ortsteil von Owingen im Bodenseekreis.


Von dem ehemaligen Schloss, steht nur noch der markante Rundturm aus dem 11. Jahrhundert.


:: Weitere Links
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Pfeil Bodenseekreis
Pfeil Hohenbodman im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Offizielle Homepage
Pfeil Hohenbodman in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Hohenbodman
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Rudolf Koch