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Ortsfamilienbuch Kirchbrombach

Ortsteil von 64753 Brombachtal im Odenwaldkreis

Kirchbrombach Kirchhof Ev. Kirche

Geschichte
Das Bestehen des Ortes ist unter dem Namen Branbach seit 1324 urkundlich bezeugt. Auf einem flachen Bergsporn in der Ortsmitte stand im 13./14. Jahrhundert die Burg Kirchbrombach. Sie bildete den Mittelpunkt der zur Herrschaft Breuberg gehörigen Zent Kirch-Brombach. Beherrscht durch den Zent-Schultheißen mit seinem Zent-Knechten als Stellvertreter der Breuberger Herren, hatte die Cent eine eigene Gerichtsbarkeit und auch einen eigenen Galgen, dessen Sockelsteine am Galgenberg im Dreieck zwischen Kirchbrombach, Hembach und Langenbrombach noch erhalten sind. Im Burghof residierte früher der Zent-Schulheiß, direkt neben der ehemaligen Burg Bransbach, von der heute nur noch Reste des Ringwalls erhalten sind. Der Heimatforschers Hans Trautmann  vermutet, dass der Turm der jetzigen Kirche Mitte des 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten des ehemaligen Bergfriedes der Burganlage Kirchbrombach erbaut wurde.

Historische Namensformen:
    Branbach (1324)
    Brambach (1433)
    Kirchbranbach (1450)
    Brambach (1602)

Einwohnerstatistik:
•     1829: 904 Einwohner
•    1939: 868 Einwohner
•    1970: 1201 Einwohner



Verwendete Kirchenbücher:
Zu dem ausgedehnten Kirchspiel der Pfarrei gehörten Wallbach, Kilsbach, Affhöllerbach, Birkert, Böllstein, Hembach, Unter-Gersprenz, Ober-Gersprenz, Ober-Kainsbach, Ober-Kinzig, Nieder-Kinzig, Mittel-Kinzig, Stierbach, Höllerbach, Langenbrombach (halb), der Weiler Balsbach, Gumpersberg und die Wüstung Burg Schnellerts.
Seit der Reformation war die Pfarrei lutherisch. Die Kirchenbücher von Kirch-Brombach enthalten Taufen und Trauungen ab 1655, Sterbeeinträge ab 1667.

Bearbeitet wurden die Kirchenbücher von dem verst. Gunnar Kohl aus Reichelsheim. Auf Grund besonderer Umstände konnten die Kirchenbücher von ihm nicht fertig erfasst werden.
Dies ist die Übertragung der Kartei mit eigenen Ergänzungen. Für weitere Informationen ist der Verfasser dankbar

Pfarrkirche
Vor der Reformation gehörte die Kirche zum Chorherren-Stift St. Alban vor Mainz. Aus der Entstehungszeit stammen noch der rechteckige Chor mit rautenförmigen Netzgewölben sowie der quadratische Westturm. Das Langhaus wurde nach einem Brand 1714-15 erneuert; aus barocker Zeit stammt auch die dem Turm aufgesetzte Haube.

Friedhof
Die Grabsteine des Friedhofs Kirchbrombach sind im Grabsteinprojekt der Compgen erfasst: Friedhof Kirchbrombach

Quellen:


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:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Heiner Wolf