Banner
Home GenWiki Zeitschrift Regional Datenbanken DigiBib DES Software Mailinglisten Forum Vereine Links Hilfen/FAQs
GEDBAS FOKO GOV OFBs Adressbücher Familienanzeigen Grabsteine Totenzettel Verlustlisten 1. WK Literatur Metasuche

Home > Datenbanken > Ortsfamilienbücher > Lindenfels

Spacer Spacer
:: Wappen


 
:: Funktionen
Pfeil Gesamtliste der Familiennamen
Pfeil Geburtsorte auswärtiger Personen
Pfeil Sterbeorte weggezogener Personen
 
:: Statistik
7.498 Personen
1.927 Familien
 
:: Sprachen
English English
Dansk Dansk
Español Español
Francais Francais
Magyar Magyar
Lietuviškai Lietuviškai
Nederlands Nederlands
Polski Polski
Româneşte Româneşte
Русский Русский
Svenska Svenska
Slovenčina Slovenčina
Norsk Norsk

Ortsfamilienbuch Lindenfels

Geschichte:
Burg Lindenfels Lindenfels wurde im Jahr 1123 als Besitz des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem gehörte der Ort nahezu 600 Jahre lang zur Kurpfalz und war Sitz eines Oberamtes. 1336 verlieh Kaiser Ludwig IV. Lindenfels die Stadt- und Marktrechte und der Ort wurde damit der Mittelpunkt der Region. 1563 zerstörte ein großer Brand etliche Häuser in Lindenfels – ein Teil des Baumaterials für den Wiederaufbau wurde von der verfallenden Kapelle in Lichtenklingen herangeschafft.
1802 kam Lindenfels zum Großherzogtum Hessen und war 1820 Teil des Amtes Fürth.
Von 1821 bis 1832 Sitz des Landratsbezirkes Lindenfels kam es 1832 zum Kreis Heppenheim und bereits 1852 Kreisstadt des Kreises Lindenfels zu werden. 1874 wurde Lindenfels dem Kreis Bensheim zugeschlagen und 1938 dem Kreis Bergstraße.

Historische Namensformen:
•    Lindenuels (1292)
•    Lyndenfels (1373)
•    Lindinfel (1431)
•    Lindenfels (1437)

Kirche:
1371 gab es erster Beleg für das Vorhandensein einer Kirche oder Kapelle, eine Pfarrkirche ist ab 1463 belegt. Vor 1548 wurde bereits der das lutheranische Bekenntnis eingeführt, später wurden die Einwohner reformiert, dann wieder lutherisch und wieder reformiert. 1564 wurde die katholische Filialkirche zu einer reformierten Pfarrkirche erhoben. Im Jahre 1825 wurde an Stelle der baufällig gewordenen Kirche die neue Pfarrkirche eingeweiht.
1625-31 waren sie katholisch, dann reformiert, seit 1685 gab es religiöse Streitigkeiten. Lange Zeit Personalunion mit der Kirche der Reformierten des unter der Burg gelegenen Dorfes Schlierbach.
Die katholische Pfarrkirche St. Petrus und Paulus  wurde 1745 geweiht und liegt unmittelbar unterhalb der Lindenfelser Burgruine. Viele Katholiken aus dem weitgehend lutherischen Odenwald kamen nach Lindenfels, um sich in der katholischen Kirche trauen zu lassen.
(Andreas Stephan)

Benutzte Kirchenbücher:
•    die reformierten Kirchenbücher 1650 – 1875
•    die katholischen Kirchenbücher 1727 – 1900

Quellen:

 

 


::
Pfeil Bundesland Hessen
Pfeil Kreis Bergstraße
Pfeil Lindenfels im genealogischen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Offizielle Homepage
Pfeil Lindenfels in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Lindenfels
::
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Ulrich Kirschnick