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Ortsfamilienbuch Riebensdorf am Don

Betreuung für dieses Ortsfamilienbuch
Koordinator: Irina Boger
technische Umsetzung: Gerhard Lang
Zur Kontaktaufnahme benutzen Sie bitte den Link auf der rechten Seite.

Riebensdorf aus: Heimatbuch 1958 mit der Genehmigung der Landsmannschaft
der Deutschen aus Russland e.V.

In diesem Familienbuch geht es um die Deutschen Kolonisten von der Besiedlung 1766 bis zu den heutigen Nachfahren in aller Welt.

In den Jahren 1759 bis 1763 zogen Oberdeutsche aus Württemberg und anderen Gegenden nach Dänemark, um dort als Kolonisten zu siedeln. Einige Familien verliessen 1764/65 ihre dänischen Kolonisten-Plätze, um nach Russland zu ziehen.
http://www.russia-colonists.eu/

Die Zarin Katharina die Große hat 1763 mit ihrem Manifest die Deutschen in ihr Land gelockt. Katharina die Große hat einen Treck mit 60 Familien ausgesucht, um sie im Gebiet um Ostrogoshsk anzusiedeln.
Diese Kolonisten erscheinen zum Februar 1766 zur Überwinterung in Ostrogoshsk, von den örtlichen Behörden in keiner Weise erwartet. Am 15. Februar wiederholt Katharina ihre Order. Es hat den Anschein, dass sich nur der Grossgrundbesitzer Oberst Stepan Iwanowitsch Tewjaschew um die Siedlungsmöglichkeit kümmert. In 1766 schlugen sie auf dem Land des Obersten am Fluss Sosna ihre Zelte auf. Es entstand Riebensdorf, abgeleitet von der „fischreichen Gegend“ Rybnoje. Mit der Zeit wurden verschiedene Ackerfrüchte angebaut. Angefangen von Getreide und Kartoffel wurden später Gurken, Sonnenblumen, Tabak, Wassermelonen und Zuckerrüben angebaut. Mit den Sonnenblumen entstand eine Ölmühle. Auch versuchten sich die Kolonisten mit Seidenraupenzucht.

In der ersten Revision 1768 finden wir 71 Familien, von denen sich einige vorher in dänischen Diensten befanden. Soweit wie möglich, wird die deutsche Heimat ausfindig gemacht. Darauf aufbauend wird für alle Familien die Familiengeschichte dargestellt.

Bis 1853 blieben die Einwohner in Riebensdorf. Nach einem verheerenden Feuer von 1850 war es nicht möglich, genügend Häuser wieder aufzubauen und es wanderten die ersten nach Jeisk aus, um Tochterkolonien zu gründen. Die Familiengeschichte wird über die Tochterkolonien weiter verfolgt.

Es entstanden an Tochterkolonien:

1853 Michaelsthal,
1866/67 Olgenfeld, Ruhethal, Marienthal
1878 Peter Paul, Neuhoffnung, Dreilingchutor
1879 Eigenheim
1888 Balabanowka
im 20. Jh. weitere Kolonien

In der Darstellung werden die ersten deutschen Namen verwendet. Wenn keine Zuordnung gegeben ist, dann erfolgt der Eintrag nach dem Kirchenbuch, wie z.B. Wiesenberg.

Es sind alle Riebensdorfer und deren Nachfahren zur aktiven Mitarbeit aufgerufen.

genealogische Zeichen:
   Name Anzeige   Bedeutung
1. Name * 1920    geboren
2. Name ˜ 1920    getauft
3. Name † 1920    gestorben
4. Name ± 1920    beerdigt
5. Name * na.1920 nach 1920
6. Name * um.1920 errechnet oder geschätzt
7. Name * vo.1920 vor 1920

 

Verwendete Quellen:

vor 1760 OFB Sulzfeld (einige Familien)
1761 und 1763 Examen aus Schleswig-Holstein aus dem Landesarchiv
ab 1768 Auszüge aus Einwohnerlisten, Historischen Archiv in St. Petersburg
ab 1835 Auszüge aus Einwohnerlisten, Archiv in Woronesh
ab 1879 bis 1885 Auszüge aus Kirchenbücher Jeisk bei familysearch
ab 1880 Auszüge aus Kirchenbücher Jeisk, Abschriften aus dem Archiv in Rostow
Informationen aus den Archiven der Stadt Kiew

Diese Auszüge wurden von folgenden Familien zur Verfügung gestellt:

Irina Boger, Jakob Boger, Alexander Boger
Wilhelm Dederer
Dave Enns
Friedrich Henne
Familie Hepting
Familie Nufer
Anna Schwarz
Andreas Semke
Emma Stoll, Sergej Stoll
Elena Wirch
Witalij Shicharew
sowie anderer Riebensdorfer Nachkommen.

Bei diesen Familien bedanken wir uns recht herzlich, dass sie mit ihren Angaben dieses Familienbuch ermöglichten.
 


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Pfeil Russland
Pfeil Lage, Stadtplan Riebensdorf am Don
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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Gerhard Lang