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Ortsfamilienbuch Riepe

Riepe ist eine ca. 1000 Jahre alte Reihensiedlung im Lkr Aurich in Ostfriesland.und Ortsteil der Gemeinde Ihlow. 1431  wird Riepe erstmals urkundlich erwähnt.

Das Dorf erstreckt sich auf einem sehr niedrigen Geestruecken. Das Hochmoor zwischen Simonswolde und Riepe reichte einst bis an die Dorfstraße. Die älteste, östliche Häuserreihe steht auf ehemaligem Moorrand, der durch eine 1 m dicke Sandschicht künstlich aufgehöht wurde. Im Osten der Straße liegen hinter den Höfen sehr lange, schmale Flurstücke (Riepster Ackers), die als „Upstrecken“ in das Moor vorgetrieben wurden. Westlich der Dorfstraße und des Dorfbaches breitet sich der Delling aus, der früher Allmende im Gesamteigentum der Dorfbewohner war und auf dem ungezählte Gänse (Riepster Goosen) weideten. Das Wappen von Riepe zeigt eine Gans, den Kirchturm und die leider verschwundene, stattliche Kornmühle.

Zum Ortsteil Riepe gehört auch die Siedlung Wrantepott am Ems-Jade-Kanal.

Einstmals gab es im Dorf Riepe viele Rohrschneider, Entenjäger und Fischer, die in der wasserreichen Umgebung mit Hilfe der sogenannten „Riepster Jolle“, einem flachen Boot, das mit einem Pullstock bewegt wurde, ihrem Gewerbe nachgingen.

Der markante Kirchturm der  Riepster Kirche wird wegen seiner Form „Riepster Teebürs“ (= Teedose) genannt. Er wurde durch die Weihnachtsflut von 1717, wie auch viele Häuser des Ortes, schwer beschädigt. 15 Menschen un 2/3 des Viehbestandes ertranken. Eine Flutmarke ist heute noch am Kirchturm auszumachen. Dort wurden 2005 einige alte Münzen und ein mehr als 450 Jahre alter Opferstock gefunden.

Am 1. Juli 1972 wurde Riepe in die neue Gemeinde Ihlow eingegliedert.
[Quelle: Wikipedia / OFB Riepe]

Als Grundlage der Erfassung diente das OFB Riepe, erstellt durch Folkert Köster und Harm Harms mit deren frdl.Genehmigung die vorliegende  online Version entstand. Ergänzungen wurden aus den veröffentlichten OSBs  bzw. OFBs zugefügt.

Änderungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte an:
H.D. Gravemann
24558 Henstedt-Ulzburg
FamForschungGravemann@t-online.de
 


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Hans-Dieter Gravemann