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Ortsfamilienbuch Soroksár-Schorokschar

heute 23. Bezirk der Hauptstadt Budapest

Dieses Buch besteht z.Zt. aus über 56.000 Personen, 14.600 Familien und aus 127.000 Datumssätzen. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen.

Bitte weisen Sie mich gerne auf Fehler oder Ergänzungen hin. Die Mitarbeit beim Ergänzen der Daten ist ausdrücklich gewünscht. Viele Daten ab 1900 bis heute würde ich gerne ergänzen.

Schreiben Sie mir: donau44p@kabelbw.de

Autor: Péter Krammer Szigetbecse und Notzingen

70 Jahre (Mai 1946) nach der Vertreibung der Menschen aus Soroksár, suchen viele Nachkommen in der neuen Heimat nach den Wurzeln ihrer Herkunft. Unsere Ahnen sind es, die dieses Soroksár mit ihrer Arbeit und mit ihrem Wirken gegründet und aufgebaut haben. Immer begleitet von Hunger, Leid und Tod.

Wir wollen das nicht vergessen und dafür danken, daß es in dieser Gemeinde heute sorgenfrei zu leben lohnt. „Sie haben ihre Häuser verlassen, aber die Blumen blühen weiter.“

Ich möchte mit diesem Ortsfamilienbuch Soroksár unseren Vorfahren eine würdige Erinnerung bieten und den vertriebenen Deutschen, ihren Nachkommen, aber auch den „Daheimgebliebenen“ ein Teil der Erinnerung wieder geben.

Khalil Gibran (libanesisch-amerikanischer Philosoph 1883-1931) sagte:
Erinnerung ist eine Form der Begegnung

Diese Erinnerung und die Begegnung habe ich an den Feierlichkeiten zur 70 jährigen Vertreibung miterlebt. Ich danke für dieses tiefgreifende Erlebnis. In meinem ganzen Leben, werde ich den Eindruck nicht mehr vergessen. Das geschaffene Mahnmal von Sándor Klingl, dessen Gestaltungskraft ich hoch verehre, gleicht auch meiner Geschichte. Meine Mutter, Terézia Hermann war gerade mal 20 Jahre alt, ich war 20 Monate als wir Soroksár verlassen mußten. Mein Vater war verschleppt und meine Mutter starb noch im gleichen Jahr, einen Tag vor Heilig Abend. Darum berührt mich dieses Werk von Sándor Klingl bis tief in meine Seele.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Peter Krammer