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Ortsfamilienbuch Stein am Rhein

Achtung Baustelle! Dieses OFB ist nicht abgeschlossen; enthalten sind fast alle Personen aus dem Zeitabschnitt von 1559 – 1736. Aus den Büchern von 1736 bis 1648/53 sind nur einige ausgewählte Familien ausgewertet. Die Ahnen auswärtiger Ehepartner wurden so weit möglich (oder sinvoll)  erfasst.

Quellen: Als Primärquellen dienten die Kirchenbücher (Taufen und Ehen ab Mai 1559 bis 1736) und Totenregister ab September 1621 (enthalten in LDS Mikrofilmen Nr. 1740530 und 2361096). Die wichtigsten Sekundärquellen sind Bevölkerungsverzeichnisse (1634 – 1709/10, Originale im Staatsarchiv Zürich).

Dass Kirchenbücher ab 1559 erhalten sind ist ein Glücksfall, nur wenige Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind erhalten! Anzumerken ist, dass Ehebücher dieser frühen Zeit normalerweise nur Namen (und eventuell Herkunft) der Partner nennen; weitere Angaben über Alter und frühere Ehen (Witwe, Witwer) fehlen. Aus diesem Grund wurde eventuell die gleiche Person (ob Frau oder Mann) bis zu dreimal (oder viermal) registriert.

Das nachträglich erstellte Totenregister für die Pestepidemie von 1611 erlaubt nur selten eine Zuordnung zum Ehepartner oder den Eltern. Erst die regelmässig geführten Bücher ab 1621 sind für Ahnenforschung nützlich. Sehr hilfsreich sind Bevölkerungsverzeichnisse ab 1634; sie geben Hinweise auf „Fleckenfamilien“ (Kinder aus ersten, sowie der aktuellen Ehe der Partner). Sie ermöglichen auch Rückschlüsse auf die finanzielle Situation (Anzahl von Mägden/Knechten oder Gesellen).

Ortsbezeichnungen folgen der Regel „Ort-Fraktion (Hof ausserhalb der Stadtmauer), Kreis (Bezirk), Land (Kanton), Staat (zB: Schweiz)“. In der Schweiz wird der Bezirk nicht genannt. Register der Kirchen enthalten den Orte des Ereignisses (Geburt/Taufe, Verehelichung, Tod); die Herkunft, der in der Schweiz so wichtige Bürgerort, wird bei Fremden nicht immer genannt (Hinweis „Ansässe“).

Die historische Kirchgemeinde Stein am Rhein umfasste die Stadt mit umliegenden Gehöften und die Dörfer Hemishofen und Ramsen. Gebiete links des Rheins gehörten zur Kirchgemeinde Burg (Vor der Brugg, Ausser- und Inner-Eschenz, Bleuelhausen und Kaltenbach) oder zu Wagenhausen (Thurgau).

Namen: Familien- und Vornamen sind meist der heutigen Schreibweise angepasst (Barbel = Barbara; Lisbeth, Lisabeth = Elisabeth; Madlen = Magdalena; Triny = Katharina etc.). Namen, deren heutige Form nicht eindeutig ist (Agda, Agta, Jos, Joss, u.a) wurde die Originalversion beibehalten. Wie in allen alten Dokumenten wechselt die Schreibweise selbst beim gleichen Pfarrherrn. Häufig beobachtet wurde dass Pastoren Doppel-Vornamen des Taufbuchs später nicht mehr (Ehe- oder Totenregister, Taufen von Kindern) verwenden oder auch der „Mode“ angepassten. So wurde aus einem Hans Jakob u.U. ein Hans, ein Jakob oder Johann Jakob. Der Autor hat darauf geachtet, den Taufnamen beizubehalten.

Bei wenigen Familiennamen dienen in der Neuzeit verschiedene Schreibweisen (Böschenstein/Boe-schenstein; Götz/Goetz) zur Unterscheidung von Stämmen; in diesem Falle wurde meist nur eine Form beibehalten; dies gilt auch „Leibach/Lei(m)bacher“.

Zur Geschichte von Stein am Rhein möchte ich hier auf Quellen im Internet und das Buch „Stein am Rhein, Geschichte einer Kleinstadt“, Autoren E. Eugster, M. Guisolan, K. Hürlimann, A. Knoepfli, D. Füllemann. Verlag stamm +co AG, Grafische Unternehmung, verweisen.

Stein am Rhein hatte als Flussübergang, Umlade/Lagerplatz und Zollstation beim Übergang vom Bodensee (Schwäbischen Meer) zum Fluss-Rhein bis in die Neuzeit eine wichtige Funktion. Viele durchziehende Gesellen, Händler, Handwerker und auch Bettler tauchen in den Kirchenbüchern auf. Leider ist es manchmal nicht möglich, Ortsangaben in die heutige Zeit zu übertragen.

Dank geht in erster Linie an die Kirche der Heiligen der Letzten Tage (LDS), ohne deren Mikrofilme und Lesegeräte wäre die Arbeit unmöglich; weiter bin ich folgenden Personen zu Dank verpflichtet: Herrn Dr. Wolf Bickel, Dr. M. Guisolan, Dr. H.U. Pfister (Staatsarchiv Zürich), Dr. Th. Siegrist und vielen andern, die mich mit Rat und Angaben aus ihrer eigenen Forschung unterstützten. Gesondert zu erwähnen ist die grossartige Leistung des ehemaligen Stadtarchivars M. Ambühl, der vor 30 Jahren einen Teil der Bücher von Stein und Burg (Vor der Brugg) mit der Schreibmaschine umschrieb. Eine äusserst hilfsreich war die „Ahnentafel der Familie Vetter aus Stein am Rhein“, zusammengestellt nach Unterlagen von Ferdinand Vetter (1910), Hans Vetter (1936) und Walter Graf (1983), sowie Helmut Anton (1990.

Hinweis: Diese Arbeit enthält Fehler (Lese- und Transkriptionsschwierigkeiten, nicht zuletzt Tippfehler). Gewissenhafte Ahnenforscher sollten deshalb Angaben nicht einfach übernehmen sondern anhand der Mikrofilme überprüfen. Von denjenigen, die hier aufgeführten Daten übernehmen, wird erwartet, dass sie die Quelle nennen (zB. OFB Stein am Rhein). Der Autor dankt für Hinweise auf Fehler oder Irrtümer.


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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Henry Straub