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Ortsfamilienbuch Gammelsbach


Burg Freienstein (Foto: Manfred Heiss)

Bereits im Jahr 772 wurde Gammelsbach aus Anlass einer Schenkung an das Kloster Lorsch erstmal urkundlich erwähnt. Der Ort liegt im Tal des gleichnamigen Bachs an der wichtigen Verbindung vom Mümlingtal ins Neckartal, heute die Bundesstraße 45. Wahrzeichen des Ortes ist die Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Freienstein, die dem Haus Erbach als Sitz des Amtes Freienstein diente.

Ein weiteres bauhistorisches Kleinod ist das heute in Privatbesitz befindliche ehemalige gräfliche Jagdhaus im Steingrund, einem kleinen Seitental des Gammelsbachs gelegen.

Ein Denkmal der Industriegeschichte ist die zu Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute am südlichen Ortsausgang befindliche ehemalige Klenge, in der Samen von Waldbäumen aufbereitet wurden.

An den bereits im Mittelalter betriebenen Bergbau und die Eisenverarbeitung erinnern heute noch das im spätbarocken Stil erbaute Hammerhaus und die Straßenbezeichnung Hammerweg. Von den Gebäuden des Hammerwerkes existieren nur noch Maurerreste.

Die ab 1677/78 vorhandenen Kirchenbücher der Pfarrei Beerfelden wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Oberzent bis zum Jahr 1875 erfasst und dienten als Grundlage für das Online-Ortsfamilienbuch. Ältere Kirchenbücher wurden bei dem großen Stadtbrand in Beerfelden im Jahr 1810 ein Raub der Flammen.

Ähnlich ging es mit den Freiensteiner Amtsprotokollen, in denen seit dem 16. Jahrhundert Eheberedungen, Käufe und ähnliche Rechtsvorgänge erfasst wurden. Die Bücher waren aus Sicherheitsgründen in das Staatsarchiv Darmstadt verbracht worden und verbrannten dort bei einem Fliegerangriff im September 1944. Glücklicherweise hatte der Heimatforscher Friedrich Höreth einen großen Teil der Amtsprotokolle abgeschrieben, so dass vieles davon rekonstruiert und für die Heimatforschung genutzt werden konnte.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Manfred Heiss