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Ortsfamilienbuch Groß Rauden
Ruda (1264) – Rauda (1420)- Rauden - Groß Rauden (ab ca.1750 bis 1945) – Rudy bis heute.
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Blick auf Kirche und restauriertes Teil der
Zisterzienser Abtei in groß Rauden (E.Herich,2009)
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Kirche in Groß Rauden (E.Herich,2009)
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"Rudy liegt in der Gmina Kuźnia Raciborska (Ratiborhammer) im Powiat Raciborski (Kreis Ratibor) in der polnischen Woiwodschaft Schlesien. Der Ort wird zur Unterscheidung von gleichnamigen Orten auch Rudy Wielkie oder Rudy Raciborskie genannt,
im Deutschen wird der Ort auch vereinfacht Rauden genannt." (Wikipedia)
Die Zisterzienser Abtei Rauden wurde im Jahre 1252 gegründet. Die Geschichte des Dorfes Rauden ist eng mit der Abtei verbunden.
Die Fundationsurkunde der Zisterzienser Abtei stammt aus dem Jahr 1258. Bis zur Säkularisation im Jahr 1811 waren alle unten aufgeführte Ortschaften Eigentum des Klosters.
Zu Kirchspiel Groß Rauden gehörten Ortschaften:
- Klein Rauden, pol. Ruda Kozielska, Dorf in der Gemeinde Ratiborhammer, Kreis Ratibor Woiwodschaft Schlesien in Polen, liegt ca. 2 km westlich von Groß Rauden entfernt. Das Dorf war seit seiner Gründung im Besitz des Zisterzienser Klosters in Rauden. Nach der Säkularisation überging Klein Rauden zum Besitz des Herzog von Ratibor. Klein Rauden gehört zur Pfarrei Groß Rauden.
- Jankowitz, 1936-1945 Rodenbach, pol. bis 2005 Jankowice Rudzkie, ab 2005 Jankowice ist ein Dorf in Gemeinde Ratiborhammer, Kreis Ratibor , Woiwodschaft Schlesien in Polen und liegt ca. 3 km süd-westlich von Groß Rauden entfernt. Jankowitz wurde erstmals in Jahr 1264 in Urkunde des Breslauers Bischofs Thomas erwähnt. Das Dorf war Eigentum durch Fundation des Zisterzienser Klosters in Rauden. Nach der Säkularisation überging Jankowitz zum Besitz des Herzog von Ratibor. Jankowitz gehört zur Pfarrei Groß Rauden. ( Bitte nicht mit Königlich Jankowitz verwechseln. "Jankowice Rybnickie , deutsch Königlich Jankowitz auch nur Jankowice, genannt, ist ein Dorf in Polen in der Woiwodschaft Schlesien. Es liegt im Powiat Rybnicki und gehört zur Landgemeinde Świerklany." (Wikipedia))
- Barglowka, 1936 bis 1945 Bergwalde, pol. Bargłówka liegt ca. 3 km nordöstlich von Groß Rauden entfernt. Barglowka wurde ca. im Jahr 1642 gegründet wobei Anfänge der Besiedlung des Ortes reichen bis das Jahr 1282 – Zawada. Barglowka gehörte bis 1986 zum Pfarrei Groß Rauden Im Jahr 1986 wurde die neu erbaute Kirche der Hl. Dreifaltigkeit geweiht.
- Stodol, 1936-1945 Hochlinden, pol. Stodoły – heute Ortsteil von Rybnik in Woiwodschaft Schlesien in Polen. Das Dorf war bis zu Säkularisation im Jahr 1811 im Besitz des Zisterzinser Klosters in Rauden. Zu Stodol gehören Weiler: Pniowietz, Grabownia, Buglowietz und Olschowietz
- Stanitz, pol. Stanica ist ein Dorf in Gemeinde Pilchowitz, Kreis Gleiwitz in der Woiwodschaft Schlesien in Polen und liegt ca. 3 km nordöstlich von Groß Rauden entfernt. Stanitz wurde erstmals in der Stiftsurkunde des Klosters Rauden 1258 erwähnt und wurde bis 1811 in dessen Besitz. Seit 1264 gibt es in Stanitz eine Kirche, die dem Hl. Martin geweiht wurde. Die Kirche wurde durch die Zisterzienser von Kloster Rauden geistlich betreut.
Bei der Erforschung unserer Vorfahren kam mir der Gedanke ein OFB für Groß Rauden zu schreiben.
Es beinhaltet Daten aus allen oben erwähnten Orten die bis auf Stanitz und Barglowka bis heute zu Pfarrei Groß Rauten (Rudy Wielkie) gehören.
Die von Zisterzienser angelegten Kirchenbücher, die vorwiegend sehr genau und sorgfältig geführt wurden, sind ein wahrer Schatz mit Informationen über die damaligen Dorfbewohner. So wurden oft deren Berufe und Funktionen, die sie auch für die Klostergemeinschaft ausübten, aufgeführt.
Bis heute – Stand 22.06.2026 – wurden Daten aus Taufbüchern bis zum Jahr 1920 erfasst, es fehlen die Jahre von 1824 bis 1839. Daten aus Heiratsbüchern sind von 1661 bis 1920 erfasst. Daten aus den Sterbebüchern sind von 1861 bis 1920 erfasst. Es fehlen die Jahre von 1726 bis 1750.
Alle verstorbenen Dorfbewohner wurden bis zum Jahr 1688 auf dem Friedhof der St.Martin Kirche in Stanitz beerdigt. Ab dem Jahr 1688 fanden die Bestattungen auf dem neu angelegten Friedhof bei der Kapelle St. Maria Magdalena in Rauden.
Diese Kapelle und der Friedhof werden bis heute genutzt.
Das OFB wird - soweit zeitlich möglich - von mir kontinuierlich erweitert.
Es ist möglich, dass manche Personen doppelt von mir erfasst wurden.
Für die Richtigkeit der Angaben kann ich keine Gewähr übernehmen. Ich möchte Sie bitten, die gefundenen Daten nur als Anhaltspunkt für die eigenen Nachforschungen zu sehen.
Ergänzungen und Korrekturen nehme ich gerne an und werde sie in das OFB einfließen lassen.
Quellen:
Als Grundlage dienten mir:
- verfilmte Kirchenbücher der Pfarrei Groß Rauden auf www.familysearch.org
- „Eheschließungen 1661-1857“ Tabelle erstellt durch Herren Marian Franecki und Henryk Postawka
Alle andere Quellen sind direkt bei den Angaben zu finden.
Zur Geschichte des Zisterzienser Klosters in Rauden wurden viele Bücher geschrieben.
Zum Beispiel:
- Adolf Gessner – „Abtei Rauden in Oberschlesien“ (Holzner-Verlag 1952)
- August Potthast – „Geschichte der ehemaligen Zisterzienserabtei Rauden in Oberschlesien“ (Leobschütz 1858)
Über den Ort Groß Rauden und seine Geschichte in polnischer Sprache:
- Grzegorz Wawoczny – „Rudy magiczne Miejsce“ (Racibórz 1999)
(„Rauden – ein Magisches Ort“)
- Grzegorz Wawoczny – „ Rudy – wczoraj i dzis“ (Racibórz 2001)
(„Rauden - gestern und heute )
Interessante Links:
jankowice-rekonstrukcja.org
www.znadrudy.pl
www.opactwo-rudy.pl (auch auf Deutsch abrufbar)
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