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Ortsfamilienbuch Hesseneck


Kirche Schöllenbach, Zeichnung von Marjatta Borck

Die Gemeinde Hesseneck entstand im Zuge der Gebietsreform am 1. Oktober 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Schöllenbach, Kailbach und Hesselbach. Die Gemeinde bestand bis zum 31.12.2017. Die drei Ortsteile sind seitdem Stadtteile der neu gegründeten Stadt Oberzent. Mit zuletzt etwa 650 Einwohnern war sie die kleinste selbständige Gemeinde in Hessen und pflegt auch nach der Fusion weiterhin eine Partnerschaft mit der Gemeinde Weißenborn im Werra-Meißner-Kreis, die einzige Gemeindepartnerschaft innerhalb Hessens.

Aufgrund der geographischen Lage, der Vereine und gemeinsamer kommunaler Einrichtungen besteht nach wie vor ein starkes  Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich auch in einem gemeinsamen Ortsbeirat dokumentiert.

Die Einwohner von Schöllenbach und Kailbach sind zumeist evangelischen Glaubens, während Hesselbach katholisch geprägt ist. Die Ursprünge der heutigen evangelischen Pfarrkirche in Schöllenbach gehen auf eine im 15. Jahrhundert durch Schenk Philipp von Erbach an einem früheren Quellenheiligtum erbaute bedeutend größere ehemalige Wallfahrtskirche zurück. Die Kirche gehört heute zur Kirchengemeinde Schöllenbach-Bullau, die mit der Kirchengemeinde Beerfelden pfarramtlich verbunden ist. In Hesselbach prägt die katholische Kirche St. Luzia und Odilia, eine Filialkirche von Beerfelden, das Ortsbild.

Die ab 1677/78 vorhandenen Kirchenbücher der Pfarrei Beerfelden wurden vom Heimat- und Geschichtsverein Oberzent bis zum Jahr 1875 erfasst und dienten als Grundlage für das Online-Ortsfamilienbuch. Ältere Kirchenbücher wurden bei dem großen Stadtbrand in Beerfelden im Jahr 1810 ein Raub der Flammen. Eintragungen zu den katholischen Einwohnern finden sich in den Kirchenbüchern von Mudau und Hesselbach.

Schöllenbach wurde seit dem 17. Jahrhundert lange Jahre von Bergbau und Eisenverarbeitung geprägt, bis im 19. Jahrhundert die Erzvorkommen erschöpft waren. Hiervon zeugen noch heutige Flurnamen wie Hammerberg oder Hammerwiese.

Durch das Ittertal verläuft die Bahnlinie Eberbach-Hanau, zu deren Höhepunkten der Krähbergtunnel, mit 3,1 Kilometern der längste eingleisige Eisenbahntunnel in Deutschland, und drei aus mächtigen Sandsteinquadern erbaute Viadukte gehören. Während des Eisenbahnbaus zu Beginn der 1880er Jahre kamen viele Bauarbeiter mit ihren Familien ins beschauliche Ittertal, u.a. aus Böhmen, Tirol und Italien. Durch den Betrieb der Bahnlinie nahmen die Dörfer eine positive Entwicklung und die Einwohnerzahlen stiegen. Auch heute ist die  mit modernen Triebwagen ausgestattete Odenwaldbahn wichtig und wird nach wie vor gut genutzt.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Manfred Heiss