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Ortsfamilienbuch Pobethen

Der Ort Pobethen (russisch Romanowo) liegt ca. 30 km nordwestlich von Königsberg (Kaliningrad) im ehemaligen, ostpreußischen Landkreis Fischhausen (Samland).

Die Kirchenbücher der ev. Pfarrkirche Pobethen umfassen folgende Orte:
Alknicken, Alleinen, Ankrehnen, Barthenen, Biegiethen, Borschkehnen, Delgienen, Diewens, Eisliethen, Eisseln, Garbseiden, Gardwingen, Gertrudenhof (bei Pobethen), Goythenen, Grünhoff, Grünhoff-Dorf, Jaugehnen, Juglauken, Kalaushöfen, Kalausche Hube, Kalthof, Karschau, Kiautrienen, Klein Radnicken, Kösnicken, Kringitten, Kringitten-Hube, Kupzau, Langehnen, Lauknicken, Mogaithen, Obrotten, Paggehnen, Pikirren (bei Grünhoff), Pobethen (Hospital/ Mühle/ Pfarrhof/ Vorwerk), Preußisch Rockels (Rockelskrug), Radnicken, Rantau, Rantausche Hube, Regehnen, Schupöhnen, Sorthenen, Strobjehnen, Suppliethen, Wargen, Wange (bei Pobethen), Wartnicken und Woytnicken.


Kirche von Pobethen (Quelle: Dietmar Wrage)

Ausgewertete Quellen:

Geburtsbuch Pobethen 1735 – 1819
Heiratsbuch Pobethen 1770 – 1813, 1872-1874
Sterbebuch Pobethen 1770 – 1807

Sowie:
- Gefallene Soldaten des 2. WK aus Regehnen
- Gesammelte Einwohnerdaten von Dietmar Wrage (Geburten vor 1900)
- Erhaltene Daten von Privat (Geburten vor 1900)

Sehr gerne nehme ich weitere Personen oder ganze Stammbäume aus Pobethen auf, auch wenn die entsprechenden Jahrgänge noch nicht ausgewertet worden sind. 

Hinweise zu den Daten:

Die hier zusammengetragenen Daten sollen in erster Linie als Hilfsangebot für eine vereinfachte Suche in den Kirchenbüchern von Pobethen darstellen. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass Fehler beim Lesen oder Übertragen dazwischengekommen sind. Deshalb kann auch hier in diesem OFB keine Garantie auf die Richtigkeit gegeben werden. Teilweise sind die Kirchenbuchseiten sehr schlecht erhalten, bzw. kopiert/ eingescannt worden. Unlesbare oder fehlende Vor- sowie Nachnamen sind mit „NN“ abgekürzt. Es sind noch nicht viele Jahre aus den Kirchenbüchern ausgewertet. Deshalb sind auch die Verknüpfungen noch nicht sehr weit fortgeschritten. Eventuelle Verbesserungen nehme ich entgegen.

Vereinheitlichte Nachnamen:

Becker (Beker, Bekehr, Böcker, Pecköhr); Böhm (Behm); Bordwich (Bordschew, Borschey); Dierke (Dyrke, Dyrk); Ehlert (Öhlert); Feddermann (Foerdermann); Fricke (Frieke, Frike, Fryk, Fryke); Gutgesell (Gutgefell); Hölge (Helge, Hilge); Juppien (Jubien); Kehler (Keiler); Kohlhafer (Kohlhawe); Kressel (Kroessel); Leskien (Löskien, Lörkien); Liehn (Lühn); Link (Linek); Löll (Lölle, Lelle); Lössel (Lessel); Manneck (Mannik); Mörke (Moerke, Merke); Müller (Meller); Murr (Morr); Nett (Neth, Nitt); Paghüfner (Packhüfe); Pluschke (Pluschkell, Pluschkwell); Reckendt (Rekindt); Riekwaldt (Rykwaldt); Schnebbe (Schnepp, Schnoebbe); Schwill (Schwell, Schwelle, Schwölle); Schwibbe (Schwöbbe); Tegler (Taegert); Vonhöfen (Von Höfen, Vonhewe, Vonhewen); Ziegler (Ziggler, Zigger, Ziggert)

Familienforschung in und um Pobethen

Bei der Durchsicht der Einträge in den Kirchenbüchern von Pobethen lassen sich einige Merkmale erkennen. Viele Familiennamen kommen seit Beginn der Kirchenbucheintragungen vor. Beispielsweise Liedke, Rockel, Reckendt, Hindel, Hölge, Hildebrandt, Pluschke usw. dürften seit vielen Jahrhunderten hier ansässig sein. Der Name Pobeth/Bobeth wird sogar seinen Ursprung hier haben. Andere „auswärtige“ Familiennamen kommen vermehrt seit ca.1800 vor, davon sind die meisten wahrscheinlich aus dem näheren Umland (also typisch samländisch, wie bspw. Gedenk) oder anderen ostpreußischen Nachbarkreisen. Andere, eher ungewöhnliche Nachnamen (bspw. Peterson, Taetz) sind seltener und kommen meist von Juristen, Amstmännern, Gutspächtern und Pfarrern aus Pobethen oder den Gütern Wartnicken und Grünhoff. Diese Familien sind auch daran zu erkennen, dass die Kinder vor 1800 drei Vornamen erhalten haben. Diese Familien kommen auch ursprünglich aus Königsberg (beruflich von Königsberg nach Pobethen versetzt) oder auch aus entfernteren Gegenden Ostpreußens.

Bei den Vornamen ist vor 1800 wenig Varianz zu finden. Generell kommt häufig ein oder zwei Vornamen bei Geburten vor. Drei Vornamen kommen lediglich bei wichtigen/höhergestellten Familien vor 1800 vor oder ab ca. 1800 auch bei bäuerlichen Familien. Mädchen heißen fast ausschließlich Anna, Regina, Maria, Louisa, Susanna, Barbara, Elisabeth, seltener Charlotta und Carolina. Auch vielfach in unterschiedlichen Kombinationen. Ab 1800 kommen häufiger Carolina, Amalia und Henrietta/Heinrietta vor. Männliche Vornamen vor 1800 sind am meisten Johann, Gottlieb, Gottfried und Christian. Nach 1800 kommen weniger Gottliebs und Gottfrieds, dafür vermehrt Friedrich, Wilhelm, Ernst und August dazu. Bei den Vornamen ist zu beachten, dass diese sehr oft unterschiedlich aufgeschrieben wurden. Aus Anna wird Susanna, aus Gottlieb wird auch mal Gottfried usw. Auch wird fast ausschließlich einer der meistens zwei Vornamen weggelassen. Also Gottfried heißt eigentlich laut Taufe Johann Gottfried und kann so leider erschwert zugeordnet werden.

Einzelne Familien, vor allem Instmann- Familien (bäuerliche Gutstagelöhner) ziehen sehr oft von Ortschaft zu Ortschaft. Deshalb sind die Kinder oft alle in unterschiedlichen Orten geboren, was ebenfalls eine Zuordnung erschwert. Diese Orte sind wahrscheinlich auch oft außerhalb des Kirchspiels Pobethen und somit fehlen auch Eintragungen von weiteren Kinder innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. So sind manche Kinder beispielsweise in Pobethen, andere in Thierenbergs Kirchenbüchern genannt. Hier sollte also stets auch in anderen umliegenden Kirchspielen geforscht werden. Die Geburt von unehelichen Kindern wird in den Büchern vermerkt. Sehr oft wird auch ohne der Heirat stets der Name des Vaters angegeben. Oft waren diese Knechte oder Soldaten. 

Mit freundlicher Unterstützung von

Simone Karschau, OFB Thierenberg: https://ofb.genealogy.net/thierenberg/
&
Dietmar Wrage, https://www.pobethen-dietmar.de/index.html

Hamburg im August 2020

Philipp Grimm,
Nachfahre des Schneidermeisters Wittrien aus Regehnen-Watzum




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Philipp Grimm