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Ortsfamilienbuch Törten

Die Herkunft des Namens scheint nicht schlußendlich geklärt. Die Einen halten ein altes Adelsgeschlecht niederen Dienstadels [… Dorf des Trtom oder Trtim …] für den Namensgeber, die Anderen eine Übersetzung, die wohl aus dem Slawischen kommt „… die aus dem Röhricht/Schilf…“, für den Ursprung.
Doch auch wenn der Namensursprung noch unklar ist, so erfolgt die erste Erwähnung 1205 in einer Besitzurkunde des Klosters Nienburg.

Das ehemalige Pfarrdorf Törten, mundartlich Tärtn, ist heute ein Stadtbezirk von Dessau-Roßlau, einer kreisfreien Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Törten liegt im Südosten von Dessau, links der Mulde und der alten Bundesstraße 184 (Heidestraße), die Dessau mit Haideburg verbindet.
Zur Zeit seiner Entstehung lag Törten an einer Heer- und Handelsstraße, die aus dem Harz kommend in die Muldgebiete als Grenzbereich der deutschen Ostkolonialisation führte und die Burgwarde Kleutsch, Sollnitz und Altjeßnitz mit den anhaltischen Stammlanden verband.
1743 ging das Kirchspiel Sollnitz auf Betreiben von Leopold III Friedrich Franz (Anhalt-Dessau) an Törten über. Zu dieser Zeit existierte eine Brücke [Kleutscher Brücke] über die Mulde, die die links- und rechtsseitig liegenden Orte des Kirchspiels Törten miteinander verband. Diese Verbindung wurde gelöst, als das Hochwasser von 1750 die Brücke zerstörte.
Viele Bewohner Törtens waren einfache Arbeiter, die davon profitierten, daß das nahe gelegene Dessau gut zu erreichen und dort ein guter Verdienst zu erwarten war.
Auch land- und forstwirtschaftliche Produkte konnten in Dessau, der Anhaltischen Hauptstadt, gut verkauft werden.
Desweiteren gab es in Törten eine Ziegelei und einen Unterförster, später ein Dampfsägewerk und ein Gasthaus.

1549 befand sich in Törten ein fürstliches Vorwerk und es lebten dort 9 Hüfner, 20 Kossaten und deren Familien.

Törtener Schulmeister waren:
1616   bis 1627        Urban Paries
1627   bis 1633        David Pießel           
1633   bis 1644        Martin Gerigke
1644   bis 1655        Hans Weber
1655   bis 1660        Mattheus Penseler
1660   bis 1709        George Sachtler

Zu Beginn der Kirchenbuchaufzeichnungen hatte Törten keinen eigenen Geistlichen und wurde durch die Pfarrer von Dessau, St. Marien mitverwaltet.

Für Törten sind folgende Kirchenbücher vorhanden:

  • Taufen 1616–1760 (enthält Lücken wg. 30- jähr. Krieg und Pest; in Bearbeitung)
  • Taufen 1761–1805
  • Taufen 1805–1851
  • Taufen 1852–1871
  • Taufen 1872–1913
  • Taufen 1914–1940
  • Taufen 1941–1970
  • Trauungen 1616–1838 (enthält Lücken wg. 30- jähr. Krieg und Pest; in Bearbeitung)
  • Trauungen 1839–1871
  • Trauungen 1872–1951
  • Begräbnisse 1616–1865 (enthält Lücken wg. 30- jähr. Krieg und Pest; in Bearbeitung)
  • Begräbnisse 1866–1871
  • Begräbnisse 1872–1942
  • Begräbnisse 1943–1966

Erläuterungen zur Erstellung

Das Ortsfamilienbuch befindet sich derzeit in der Bearbeitungsphase und wird regelmäßig aktualisiert.

Die Schreibweise der Vor- und Familiennamen wurde weitgehend belassen, jedoch wurden die betreffenden Personen mit Stammnamen versehen.

Wohnorte und Angaben zum Beruf/Stand einer Person sind mit einer Zeitspanne angegeben, die als Mindestwert zu verstehen ist. Ob die Personen bereits früher oder auch später noch den Beruf ausübten bzw. im Ort wohnten, lässt sich nicht in allen Fällen aus den Quellen ermitteln. Daten mit dem Zusatz „errechnet“ sind aus Altersangaben anderer Einträge errechnet und können je nach Sorgfalt des Schreibers mehr oder weniger abweichen. Geburtsorte ohne zugehörige Datumsangaben sollten als Herkunftsorte verstanden werden. Jahreszahlen mit dem Zusatz „um“ sind Vermutungen.

Die Seitenzahl bezieht sich dabei auf die Paginierung im Kirchenbuch, der Eintrag steht für die Nummer des Eintrags auf der entsprechenden Seite und die Nummer bezieht sich auf die Nummerierung des Eintrags (im Regelfall auf das entsprechende Jahr bezogen). Wenn das Kirchenbuch auf www.archion.de einsehbar ist, steht zusätzlich der zugehörige Link mit entsprechender Bildnummer in der Quellenangabe. Angaben in eckigen Klammern sind Zusätze des Erstellers.

Errata

Da trotz sorgfältiger und gewissenhafter Arbeit Fehler im Ortsfamilienbuch nicht ausgeschlossen werden können, werden ergänzende und korrigierende Hinweise gern entgegengenommen und eingearbeitet.

Literatur:
Weihe, Dr. phil. Emil: Landeskunde des Herzogtums Anhalt, Dessau 1907, Bd. II.
Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, hrsg. vom Landeskirchenrat der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Dessau 1996.




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Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Elke & Nick