Banner
Home GenWiki Zeitschrift Regional Datenbanken DigiBib DES Software Mailinglisten Forum Vereine Links Hilfen/FAQs
GEDBAS FOKO GOV OFBs Adressbücher Familienanzeigen Grabsteine Totenzettel Verlustlisten 1. WK Literatur Metasuche

Home > Datenbanken > Ortsfamilienbücher > Wadendorf

Spacer Spacer
:: Funktionen
Pfeil Gesamtliste der Familiennamen
Pfeil Auswärtige Geburtsorte
Pfeil Auswärtige Sterbeorte
Pfeil Auswärtige Heiratsorte
Pfeil Auswärtige Berufsorte
Pfeil Auswärtige Lebensorte
 
:: Statistik
123 Personen
45 Familien
 
:: Sprachen
English English
Dansk Dansk
Español Español
Francais Francais
Magyar Magyar
Lietuviškai Lietuviškai
Nederlands Nederlands
Polski Polski
Româneşte Româneşte
Русский Русский
Svenska Svenska
Slovenčina Slovenčina
Norsk Norsk
Português Português
Česky Česky

Ortsfamilienbuch Wadendorf

Wadendorf bildet zusammen mit Salzfurtkapelle, in das es 1950 eingemeindet wurde, eine von elf Ortschaften der Stadt Zörbig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
Der Ort wurde erstmals 1238 als Wedendorp erwähnt, als es von Adelheid Rabiel dem Nonnenkloster zu St. Georg in Leipzig geschenkt wurde. Bereits 1264 wurde es an den Grafen Siegfried I. von Askanien verkauft und war seitdem anhaltisch. Nachdem Wadendorf fast 300 Jahre lang wüst lag, wurde es 1669 von Johann Ludwig von Bissing wieder aufgebaut. Zu dieser Zeit wurde der Ort auch Neuhäusel genannt. 1724/49 verkauften die von Bissing den Ort an den Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau, woraufhin der Ort um ein fürstliches Vorwerk, eine Schule und neue Häuser entstanden. 1767 übertrug der Fürst die Ländereien als Erbzinsgut an die Bewohner.
Im Zuge eines Gebietsaustausches zwischen Anhalt und Preußen kam Wadendorf 1942 zum Kreis Bitterfeld in der Provinz Sachsen. Dabei wurde die Kirchengemeinde dem Sprengel Wolfen zugeordnet, die seit 1702 Filial von Radegast war und zuvor vom Kirchspiel Capelle betreut wurde.
1735 ließ der Anhaltische Fürst in Wadendorf eine Kirche bauen, die er seinen aus dem Feldzug gegen Frankreich wohlbehalten zurückgekehrten Söhnen widmete und Fünf-Brüder-Kirche nannte. Das als Rotunde mit fünfeckigem Grundriss und einem hohen Kreuz errichtete Gebäude wurden wegen Baufälligkeit abgerissen und 1828 durch einen Neubau ersetzt, der bis heute erhalten ist. Er wurde in den 1980er Jahren instandgesetzt.
            1818     181 Einwohner
            1848     181 Einwohner
            1871     177 Einwohner
            1900     149 Einwohner
            1905     152 Einwohner

Quellen

Zur Erstellung des Ortsfamilienbuches wurden bzw. werden hauptsächlich folgende Kirchenbücher benutzt:
            Kirchenbuch Capelle: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1616–1682 (vollständig bearbeitet)
            Kirchenbuch Capelle: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1682–1740 (in Bearbeitung)
            Kirchenbuch Radegast: 1703–1736
            Kirchenbuch Wadendorf: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1736–1803
            Kirchenbuch Wadendorf: Taufen, Trauungen, Begräbnisse 1803–1871

Das älteste Kirchenbuch von Capelle wurde in späterer Zeit neu gebunden und dabei an den Seitenrändern beschnitten, was dazu führte, dass viele Einträge nur noch zum Teil lesbar sind.

Erläuterungen zur Erstellung

Das Ortsfamilienbuch befindet sich derzeit in der Bearbeitungsphase und wird regelmäßig aktualisiert.

Die Schreibweise der Vor- und Familiennamen wurde weitgehend vereinheitlicht und an heute übliche Schreibweisen angepasst, grobe Abweichungen aber mit aufgenommen.

Wohnorte und Angaben zum Beruf/Stand einer Person sind mit einer Zeitspanne angegeben, die als Mindestwert zu verstehen ist. Ob die Personen bereits früher oder auch später noch den Beruf ausübten bzw. im Ort wohnten, lässt sich nicht in allen Fällen aus den Quellen ermitteln. Daten mit dem Zusatz „errechnet“ sind aus Altersangaben anderer Einträge errechnet und können je nach Sorgfalt des Schreibers mehr oder weniger abweichen. Geburtsorte ohne zugehörige Datumsangaben sollten als Herkunftsorte verstanden werden. Jahreszahlen mit dem Zusatz „um“ sind Vermutungen.

[   ] steht für Lücken im Original, […] für nicht (mehr) lesbare Passagen.

Die Quellen der Kirchenbucheinträge werden nach folgendem Schema angegeben:

Name des Kirchenbuchs, Seite, Eintrag, Nummer.

Die Seitenzahl bezieht sich dabei auf die Paginierung im Kirchenbuch, der Eintrag steht für die Nummer des Eintrags auf der entsprechenden Seite und die Nummer bezieht sich auf die Nummerierung des Eintrags (im Regelfall auf das entsprechende Jahr bezogen). Wenn das Kirchenbuch auf Archion einsehbar ist, steht zusätzlich der zugehörige Link mit entsprechender Bildnummer in der Quellenangabe. Angaben in eckigen Klammern sind Zusätze des Erstellers.

Errata

Da trotz sorgfältiger und gewissenhafter Arbeit Fehler im Ortsfamilienbuch nicht ausgeschlossen werden können, werden ergänzende und korrigierende Hinweise gern entgegengenommen und eingearbeitet.

 

Literatur:

Franz Büttner Pfänner zu Thal, Anhalts Bau- und Kunst-Denkmäler nebst Wüstungen, Dessau: Kahle 1894.

Frauke Gränitz, Haik Thomas Porada, Günther Schönfelder (Hrsg.), Bitterfeld und das untere Muldetal. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Bitterfeld, Wolfen, Jeßnitz (Anhalt), Raguhn, Gräfenhainichen und Brehna (= Landschaften in Deutschland. Werte der deutschen Heimat 66), Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2009².

Hermann Graf, Anhaltisches Pfarrerbuch. Die evangelischen Pfarrer seit der Reformation, hrsg. vom Landeskirchenrat der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Dessau 1996.

Emil Weihe, Landeskunde des Herzogtums Anhalt Bd. II, Dessau: Dünnhaupt 1907.




:: Weitere Links
Pfeil Bundesland Sachsen-Anhalt
Pfeil Kreis Anhalt-Bitterfeld
Pfeil Wadendorf im geschichtlichen Ortsverzeichnis GOV
Pfeil Wadendorf in Wikipedia
Pfeil Lage, Stadtplan Wadendorf
:: Kontakt
Fragen zu den Daten, Ergänzungen und Korrekturen bitte an den Bearbeiter dieses Ortsfamilienbuches:
Nick Hensel